Webviewer für Konstruktionsdaten

Ich arbeite an mehreren Geräten und mein CAD Programm Inventor ist z. B. nur auf meinem stationären Tower-PC installiert.
Es bestand daher der Bedarf eine unabhängige Lösung zu finden und bei der Suche bin ich dabei auf die Webseite www.sharecad.de gestoßen.
Diese Seite bietet online an eine ganze Menge an Formaten betrachten zu können, ohne das jeweilige Tool auf dem Gerät installieren zu müssen.
Nach wenigen Tests war klar, diese Seite kommt in die Favoriten und meine Suche war beendet.

Folgende CAD Formate sind unterstützt: AutoCAD® DWG, DXF, DWF, HPGL, PLT
Vektorformate : PDF, SVG, CGM, EMF, WMF
3D Formate: STEP, STP, IGES, IGS, BREP, STL, SAT (ACIS®)
Rasterformate: PNG, BMP, JPG, GIF, TIFF, TGA, CAL
Archive: 7z, RAR, CAB, ZIP, BZIP, TAR

Ein Druckergehäuse für meinem Prusa i3 (Samelladrucker)

Ich möchte euch hier einen kleinen Baubericht meines neuen Druckergehäuses für den Samelladrucker zur Verfügung stellen

Anfangs habe ich mich auf dieses Gehäuse eingeschossen, aber mangels Werkzeug (keine Oberfräse im Zugriff) habe ich mich weiter umgeschaut und bin auf einen Ikeahack in Facebook gestoßen. Diese Hacks finde ich immer sehr interessant und ich steh wirklich darauf! Fragt meine Frau… Ikea lässt sich super hacken (z.B. bekam unsere Katze so ein Katzenklo, welches schön versteckt in einem Schrank untergebracht ist… aber zurück zum eigentlichen Thema! 

Für den Hack benötigt ihr folgende Teile von Ikea:

Den Zusammenbau der einzelnen Schränke ist ganz Ikea like und daher gibts dazu nur ein paar Fotos.

 Die erste kleine „Hürde“ war die Verbindung beider Schränke. Nach ein paar Gedanken kam ich auf die Idee zwei Multiplex-Platten zu besorgen und diese von oben bzw. unten an die Schränke zu schrauben.
Der Schritt ist auch wenig spektakulär, aber macht optisch einiges her und ich steh auf Multiplex Birke!

Um die ganze Sache dann auch noch halbwegs luftdicht zu verschließen musste ich mit etwas Silikon die einzelnen Fugen abdichten und das ganze trocknet dann bis zum nächsten Abend. Der erste „Bautag“ war somit abgeschlossen.

Am nächsten Abend durfte der Samelladrucker dann das erste Mal sein neues Heim betreten. Leider waren seine Füße etwas zu lange und so musste die Freundin Stichsäge ran.
Künftige Wartungsarbeiten sollten nicht stressig werden und daher wurden die notwendigen Kabel verlängert.

Filamentzufuhr ist das nächste Stichwort und dabei habe ich auch gleich die Türe angebracht.

Da ich die LED-Beleuchtung nicht einfach einbauen wollte wurde das erst mal getestet.

Die ganzen groben Arbeiten waren somit abgeschlossen und es ging weiter mit der Verkabelung des LCD Displays. Ich wollte dieses unbedingt aus dem Gehäuse haben! Nur so kann ich den Druckraum bei eventuell notwendigen Eingriffen geschlossen halten.
Ich bin schon etwas stolz darauf, dass gleich auf Anhieb alle Lötstellen gepasst haben, aber machen werde ich das nie wieder
Achso… gedruckt habe ich davor noch dieses schicke Gehäuse.

Es war mir wichtig eine gute Ausleuchtung im Druckraum zu haben und daher habe ich mir noch 8 Winkel ausgedruckt. Diese ermöglichen es die einzelnen LED Elemente in einem 45-Grad-Winkel in Mitte des Gehäuses abstrahlen zu können.

DAS WARS! Ich habe fertig! Hier steht jetzt mein neuer Schatz und arbeitet glücklich vor sich hin…

Eine Transporttasche muss her

Es wird immer mehr Zeug, dass man für einen Flug mit dem kleinen 250er H-Frame benötigt. Auf der Suche nach einer – für mich – passenden Lösung bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Das war mir genug Inspiration und so begann ich die benötigten Teile zu bestellen.

Die Liste setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

Die Raster Schaumstoff Matten gibt es in den verschiedensten Dicken und wahrscheinlich hängt eure – wie auch meine – Auswahl nur an deren Lieferbarkeit.
Ansonsten benötigt ihr nur noch etwas Alufolie, Sprühkleber, doppelseitiges Klebeband und etwas Zeit/Gedult 🙂

Beginnen wir!

Zuerst wird der Saxofonkoffer von seinem Innenleben getrennt. Nach 12 Schrauben war es dieser Schritt auch schon abgeschlossen.

Anschließend habe ich etwas Alufolie zwischen den Schaumstoff und die Tasche einarbeitet. Das dient eigentlich nur dazu um das eigene Gewissen zu beruhigen. Ich stelle es mal in Frage ob das wirklich einen Schutz bietet.

Nach dem dieser Schritt getan war ging es mit dem anpassen des Schaumstoffs weiter. Die Rasterschaumstoffplatten sind echt genial. Bestellt auf jedenfall die mit einer selbstklebenden Unterseite, dass erleichtert den Aufbau um einiges.

Bilder sagen mehr aus tausend Worte…

Ich bin damit echt zufrieden. Für ca. 70,- Euro bekommt man eine auf seine Bedürfnisse angepasste Transporttasche. Ich war damit auch schon in Österreich auf dem Iseler wandern. Passt super! 🙂