Baubericht „ZAL“ – Zinn-Dampfabzug Lötstation

Wer kennt es nicht? Die neuen ESCs wollen gelötet werden, die Lipos schreien nach neuen XT60 Steckern oder die Platine für das nächste Projekt will bestückt werden. Ich empfand die dabei entstehenden Dämpfe bisher nicht als störend, aber man liest immer wieder, dass diese giftig sind.
Ich bin bei meiner Recherche auf den Artikel von Hr. Dr. Bernhausen gestoßen. Beim durchlesen wurde mir auch klar, warum ich bei einer längeren Lötsession ein leichtes Kratzen im Hals verspürte und manchmal auch Kopfweh bekam.

Materialliste (BOM)

Einige Teile hatte ich bereits vorliegen und daher werden diese mit Bestand gekennzeichnet. Es sollte aber alles ohne weitere Probleme im Internet oder beim örtlichen Händler zu finden sein.

BaugruppeAnzahlBeschreibungLinkEinzelpreis (Euro)Summe (Euro)
Mechanik
1Grundplatte aus Holz 400 x 300 x 18 mmBestand-4,00
4Flexibler Wasser-/Öl-/Luftschlauch aus KunststoffAmazon-4,00
1Universal AktivkohlefilterAmazon-10,00
4KrokodilklemmenAmazon-3,20
4M3 x 40 mm SchraubenBestand--
2M3 x 20 mm SchraubenBestand--
4M2 x 5 mm SchraubenBestand--
4Holzschrauben 3x16 mmBestand--
6M3 SicherungsmutternBestand--
Elektrik
4ARCTIC F8 PWM PST LüfterAmazon7,9031,60
1Lochraster-Platine 70x50 mmBanggood-10,00
1Arduino Nano V3.0Amazon-3,40
10.96" OLED DisplayAmazon-10,00
1Mosfet IRLIZ44NBestand--
110K WiderstandBestand--
150K DrehpotentiometerBestand--
1DC-BuchseBestand--
112V 1A Netzteil (altes Festplattennetzteil)Bestand--
1Stifleisten für Arduino und OLED DisplayBestand--
Druckteile
4Abdeckungen / Halter für die SchläucheThingiverse--
1Gehäuse für ZAL BasisstationThingiverse--
1Deckel für Gehäuse ZAL BasisstationThingiverse--
1LüfterrahmenThingiverse--
1LüfterabdeckungThingiverse--
2Schaniere LüfterrahmenThingiverse--

Aufbau

Der Aufbau ist relativ einfach, wenn man sich die Bilder anschaut.

Ein paar Worte dazu:

  • Die Maße der Grundplatte kann nach Belieben angepasst werden.
  • Für die Befestigung habe ich verschiedene Varianten getestet. Am Besten funktionierte die Variante vier Löcher mit einem 12 mm Holzbohrer zu bohren und dort die Schläuche einzudrehen.
  • Die Gehäusemaße der ZAL Basisstation ist auf die unten erwähnte 70 x 50 mm Lochrasterplatine angepasst. Wenn das gedruckte Gehäuse vorliegt und die Platine eingelegt ist, ergeben sich daraus die Postionen der einzelnen Bauteile.

Druckdaten

Die Druckdaten gibt es auf Thingiverse. Sie wurden von mir mittels Inventor erstellt und bei Bedarf stelle ich auch die .ipt-Dateien zur Verfügung.

Steuereinheit / Platine

Die Platine ist ein erster Wurf und ich arbeite noch daran eine ätzbare Version zu erstellen, welche dann nur noch mit den Bauteilen bestückt werden muss.
Wer aber direkt schon mit dem Nachbauen beginnen möchte, der darf sich gerne an dem Platinenlayout, welches ich mittels Fritzing erstellt habe, bedienen.

Hinweis: Es müssen ein paar Löcher der Platine aufbebohrt werden. Das betrifft die DC-Buchse sowie das Potenziometer.

Lüftergehäuse

Das Lüftergehäuse ist relativ einfach aufgebaut und wichtig bleibt eigentlich nur zu erwähnen, dass ich die Lüfter mittels Kabelbindern verbunden habe.

Code

Zum Code möchte ich vorab direkt erwähnen das dieser nicht völlig aus meinen Händen stammte. Als Basis habe ich mich bei we-mod-it.com bedient. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für dessen Bereitstellung! Meinerseits wurde der Code etwas angepasst um die Funktion zu grafischen Anzeige auf dem OLED-Display erweitert.

Ein paar Worte zu dem Code:

  • Bitte ladet die unten genannten Bibliotheken (Zeile 12-16), da es ansonsten zu Kompilierungsfehlern kommt.
  • In meiner Adafruit_SSD1306 Library habe ich das Bootlogo angepasst. Wer das ebenfalls machen möchte kann sich hier dazu belesen.

Ergebnis

Zum Schluss noch ein paar Bilder, welche die fertige Station zeigen und eigentlich bleibt mir nur zu sagen „Viel Spaß beim nachbauen!“.

Aktuelle 3D Drucker für den Einstieg

Das Thema 3D Druck wird immer freundlicher für die Endverbraucher, und da mich in den letzten Wochen mehrere E-Mails dazu erreicht haben, möchte ich in dem folgenden Beitrag auf drei aktuelle Drucker eingehen.
Die folgenden Drucker erfordern etwas handwerkliches Geschick und man muss auch gewillt sein sich in die Materie einzuarbeiten. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, dann kann man auf ein teueres „Ready-to-Print“-Modell gehen oder man lässt lieber die Finger davon, denn der Frust wäre sonst nur unnötig 🙂

Anet A8

Dieser Drucker ist aktuell sehr populär, da er auf eine weit verbreitete Mechanik (Prusa) setzt und z.B. in Facebook div. Gruppen zu dem Drucker vorhanden sind.
Dem Drucker liegt auch ein Handbuch bei und es gibt Videoanleitungen dazu.

Funktionsübersicht:

  • Druckbares Filament: PLA, ABS
  • Aufbauverfahren: FDM
  • Max. Druckraum: 220 x 220 x 240 mm
  • Höchste Auflösung: 100 microns
  • Filamentdurchmesser: 1.75 mm
  • Verbindungen: USB, MicroSD
  • Heizbett: Ja
  • Preis ca.: 150,- Euro

Creality3D CR – 10

Dieser Drucker ist ähnlich dem Anet A8, nur ist der Druckraum deutlich größer und das Frame basiert auf Aluminumprofilen. Wenn man sich für das Thema 3D Druck interessiert und aktuell in Youtube schaut, dann findet man dort unzähbar viele Reviews, die einen guten Eindruck zu dem Drucker hinterlassen.

Funktionsübersicht:

  • Druckbares Filament: PLA, ABS, TPU, PETG, …
  • Aufbauverfahren: FDM
  • Max. Druckraum: 300 x 300 x 400 mm
  • Höchste Auflösung: 100 microns
  • Filamentdurchmesser: 1.75 mm
  • Verbindungen: USB, MicroSD
  • Heizbett: Ja
  • Preis ca.: 350,- Euro

Tronxy X5

Im Vergleich zu den beiden vorher genannten Drucker wird hier eine andere Mechanik verwendet. Core xy bedeutet ist ein Funktionsprinzip bei welchem das Druckbett nur vertikal verfahren wird. Die X- und Y-Achsen sind somit deutlich leichter zu gestalten und somit können auch höhere Geschwindigkeiten gefahren werden.

Funktionsübersicht:

  • Druckbares Filament: PLA, ABS, HIPS, PC, PVC, Wood
  • Aufbauverfahren: FDM
  • Max. Druckraum: 210 x 210 x 280 mm
  • Höchste Auflösung: 100 microns
  • Filamentdurchmesser: 1.75 mm
  • Verbindungen: USB, MicroSD
  • Heizbett: Ja
  • Preis ca.: 250,- Euro

Review FPV Session Backpack von thinkTANK

Mitte des vergangenen Jahres wurde ich durch ein Bild auf Instagram das erste Mal auf den FPV Session Backpack von ThinkTank aufmerksam und nach div. Telefonaten war klar, das erst mal nur die USA damit versorgt wird.
Mittlerweile ist aber ein Jahr vergangen und sein knapp zwei Monaten bin stolzer Besitzer des Rucksacks. Dazu möchte ich auf diesem Wege ein kleines Review dazu abgeben.
An dieser Stelle auch vielen Dank an thinkTANK photo, welche einen sehr unkomplizierten Kauf ermöglichten und der Rucksack so binnen zwei Tagen geliefert wurde.

Beworben wird der Rucksack mit Der erste Rucksack entwickelt für Drohnen Racer und ich kann soviel vorab sagen, diesem Anspruch wird er gerecht!

Verarbeitung

Nach zwei Monaten im Einsatz ist mir bisher nichts aufgefallen, das einen Defekt oder Ermüdungserscheinungen aufweist. Alle Nähte sitzen fest, die Reißverschlüsse laufen wie geschmiert und auch die innen liegenden Fächer heben noch einwandfrei. Ich hatte schon so manch anderen Rucksack, der sich nach kürzester Zeit in seine Bestandteile auflöste.
Es ist auch wichtig zu erwähnen, das der integrierte Regenschutz funktioniert und das nicht nur bei leichtem Nieseln. Ich bin – leider – schon in einen Regenschauer gekommen, als ich mit meinem Longboard unterwegs zum fliegen war.

Gewicht, Größe und Unterteilung

Innenmaße: 29,2 x 49,5 x 15,2 cm (BxHxT)
Außenmaße: 31 x 50,8 x 16,5 cm (BxHxT)
Maße Laptopfach: 28 x 39,4 x 2 cm (BxHxT)
Gewicht: ca. 1,1 kg (abhängig vom verwendeten Zubehör)

Der Rucksack weist folgende Staumöglichkeiten auf:

  • Außen
    • Zwei flexible Getränkehalter an den Seiten
    • Eine Tasche am Boden für Kleinteile
    • An der Oberseite befindet sich eine Tasche, welche den Regenschutz beinhaltet
    • 6 Klippverschlüsse um daran z.B. drei Copter oder einen Stuhl zu befestigen
  •  Innen
    • Ein Laptopfach, welches ohne Probleme z.B. ein Microsoft Surface fässt
    • Eine Tasche, welche von zwei Seiten zugänglich ist für Kleinteile
    • Ein flexibles Fach
    • Vier mittels Klett anpassbare Fächer
    • Ein großes Fach für z.B. die Fernsteuerung und die FPV Brille
    • div. kleinere Fächer

Komfort

Der Rucksack trägt sich sehr angenehm und mittels der Bauch- und Brustgurte kann er sehr nah an den Oberkörper gespannt werden. Ich empfinge das immer sehr angenehm, da der Schwerpunkt so nicht unnötig nach hinten verlagert wird. An den Tragegurten kann man nichts aussetzen. Sie passen sich gut dem Körper an und sind ausreichend gepolstert. So machen Gewichte von 5-7 KG keinerlei Probleme.

Fazit

Die Investition von ca. 170,- Euro scheint erst Mal sehr hoch, aber bedingt der hochwertigen Verarbeitung, dem Tragekomfort und das man wirklich alles für einen ausgedehnten Flugtag unterbringen kann, rechtfertigen – meiner Meinung nach – den Kaufpreis!
Zum Schluss noch ein paar Bilder um den Rucksack mal im Einsatz zu zeigen sprich, wie ich ihn gepackt habe.

 

 

 

Osteraktion von Eins3D

In den vergangenen Wochen habe ich einiges an Filament von Eins3D bestellt und daher erreichte mich – recht überraschend – vor ein paar Tagen auch eine E-Mail von Thomas Kunert.
Darin befand sich eines, der momentan sechs, im Umlauf befindlichen Teile des Ostereis von Ein3D. Natürlich lies ich mir die Ehre nicht nehmen und so startete ich gestern Abend den Druck.

MaterialPLA
FarbeGelb
Schichthöhe0.15 mm
Infill50%
SupportJa

Wenn ihr an dieser Aktion auch teilnehmen möchtet, dann könnt ihr Teil 5 hier herunterladen: https://drive.google.com/open?id=0BxbF_bC9uGO5ZHlNc3lPQjJZTW8

Die anderen Teile findet ihr auf der Facebookseite von Ein3D.

Die 50 Besten Seiten um 3D Modelle herunterzuladen

Gestern bin ich auf diesen Beitrag aufmerksam geworden und darin werden zwei mir aktuell immer häufiger gestellte Fragen beantwortet.

Wo finde ich denn Modelle die ich mir drucken kann?
Muss ich mit einem CAD Programm umgehen können?

Klar, ich will nicht verneinen, dass es von Vorteil ist, wenn man ein CAD Programm bedienen kann, aber es ist definitiv keine Voraussetzung, um sich einen 3D Drucker anzuschaffen oder Modelle drucken zu lassen. Mittlerweile haben sich viele Plattformen gebildet, über welche man für fasst jeden Anwendungsfall die passende Lösung, findet. Teilweise kostenlos und teilweise auch kostenpflichtig.

Aniwaa hat – wie bereits erwähnt – einen Beitrag erstellt, welche die 50 besten Plattformen bündelt und anhand einer Tabelle filterbar darstellt. Ich möchte das Rad nicht neu erfinden und daher übernehme ich diese Tabelle auf meiner Webseite und übersetzte die wichtigsten Inhalte ins deutsche.

PlattformPreisKategorieAnzahl ModelleDruckbare Modelle
STL FinderKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschine2000000x
GrabCADKostenlosVerzeichnis1570000x
ThingiverseKostenlosVerzeichnis900000x
PrintMeASheepKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschine100000x
3D WarehouseKostenlosVerzeichnis38000
CGStudioKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz36718x
My Mini FactoryKostenlosVerzeichnis20000x
TF3DMKostenlosVerzeichnis15347
CGTraderKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz13000x
PinshapeKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz13000x
YouMagineKostenlosVerzeichnis11000x
XYZprinting 3D GalleryKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz6200x
3DShookKostenpflichtigMarktplatz6000x
CultsKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz10000x
ThreedingKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz4600x
NIH 3D Print ExchangeKostenlosVerzeichnis3384x
RedpahKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz2745x
3DupndownKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz1500x
3DfilemarketKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz1149x
3DExportKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz1000x
Yobi3DKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschine1000x
TridimensiaKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschine1000x
RepablesKostenlosVerzeichnis500x
STLHiveKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz490x
Polar CloudKostenlosVerzeichnis364x
3DagogoKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz308x
Dremel Idea BuilderKostenlosVerzeichnis100x
PileprintKostenlosVerzeichnis90x
NASAKostenlosVerzeichnis88x
RinkakKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz50x
3DKitbashKostenpflichtigMarktplatz33x
SketchfabKostenlosVerzeichnis
Autodesk 123DKostenlosVerzeichnisx
3D-pocketKostenpflichtigMarktplatzx
YeggiKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschinex
Zortrax LibraryKostenlosVerzeichnisx
3dsha.reKostenlos/KostenpflichtigMarktplatzx
Libre3DKostenlosVerzeichnisx
FabblyKostenlos/KostenpflichtigMarktplatzx
GambodyKostenlos/KostenpflichtigMarktplatzx
InstuctablesKostenlosVerzeichnisx
ShapetizerKostenlos/KostenpflichtigMarktplatzx
Aipos3DKostenlos/KostenpflichtigSuchmaschinex
ThinkercadKostenlosVerzeichnisx
3DVIAKostenlosVerzeichnis
TrinpyKostenlos/KostenpflichtigMarktplatzx
africanfossils.orgKostenlosVerzeichnisx
3D SquirrelKostenlos/KostenpflichtigMarktplatz141633
PARTcloud.netKostenlosVerzeichnis5642
Happy3D.frKostenlosVerzeichnisx

Wie baut sich die Übersicht auf?

Preis

  • Kostenlos: Die Weibseite ist komplett kostenlos.
  • Kostenlos/Kostenpflichtig: Das Angebot unterteilt sich in kostenlose, aber auch kostenpflichtige Modelle.
  • Kostenpflichtig: Die durch die Anwender angebotenen Modelle sind durchweg kostenpflichtig.

Kategorie

  • Verzeichnis: Das Verzeichnis sammelt kostenlose 3D Modelle und umfässt die meisten Webseiten.
  • Marklplatz: Hier werden die Daten überwiegend kostenpflichtig angeboten.
  • Suchmaschine: Sammelt bzw. durchsucht mehrere Webseiten.

Druckbare Modelle

  • Die Seiten mit einem X in dieser Spalte bieten entwerder nur druckbare Daten an oder haben zumindest eine Funktion nach diesen zu filtern.

 

Valentinstag Geschenk aus dem 3D Drucker

Ich habe zu Weihnachten ein DIY Kit für den Bau eines LED Herzes von meinem Kumpel Ossilampe bekommen. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal dafür bedanken 🙂
Es hat viel Spaß gemacht das Kit zu löten und ein bisschen zu dokumentieren.

Damit war es dann aber nicht getan, denn ich hatte mir vorgenommen ein Gehäuse dafür zu konsturieren und dann auch entsprechen anzufertigen. Welcher Anlass bietet sich für ein LED Herz denn mehr an als der Valentinstag? Genau, keiner!

Ich begann also mit der Planung und der Konstruktion in CAD, damit ich die entsprechenden Teile drucken und auch fräsen konnte. Heraus kam folgendes Objekt und darauf bin ich sehr stolz, denn durch das Filament in Bronze Gold sowie die gefrästen Herzen aus Plexiglas, sieht das Endprodukt schon sehr edel aus.

Die Dateien und Informationen zum nachbauen findet ihr auf Thingiverse.

Transportbox für den Graupner Alpha 110Q

Der Graupner Alpha 110Q ist ein wirklich feines Gerätchen. Klein, kompakt und einfach zu bedienen. Leider ist er auch recht filigran und daher nicht für den ungeschützten Transport in einem Rucksack geeignet. Für mich war somit schnell klar, dass eine Transportbox her muss und daher schaute ich mich auf Thingiverse und Co. ein wenig um. Leider waren bis dato keine passenden Lösungen zu finden und daher zeichnete ich mir mittels CAD selber eine Transportbox.

Zeitweise gab es die Box auch auf Thingiverse zum Download, aber es wurde einiges an „Schabernack“ damit getrieben. Lange Rede kurzer Sinn, sie wurde verkauft, obwohl dies laut Lizenz untersagt war. Das hat mich seinerzeit echt geärgert, da es bei dem entsprechenden Menschen kein Verständnis zu diesem Thema gab. Ergo habe ich die Daten wieder entfernt.
Mittlerweile erreichen mich aber unzählige Nachrichten mit der Bitte die Daten bereitzustellen und diesen ganzen Personen möchte ich das nicht mehr verwehren.

Ab sofort befinden sich die Daten wieder auf Thingiverse zum Download.
Bitte beachtet die Lizenz und verhaltet euch so, wie ihr es von anderen Personen auch erwartet.

Neue Sicht auf den Prusa i3 MK2

Schon eine ganze Weile hat es mich gereizt meinem 3D Drucker ein Touch Display zu spendieren, aber irgendwie fand sich bis dato nichts passendes.
Bedingt dem Ableben meiner Raspberry PI V1 Kamera, welche an dem Raspberry PI 2 lief, war der Anstoß gegeben.

Es entstand also folgende Bestellung bei Amazon:

Da mittlerweile alles angekommen ist und es losgehen kann dokumentiere ich mal meine Schritte, denn es war nicht ganz so tivial, dass Display inkl. Touch Funktion sowie das TouchUI zum arbeiten zu bewegen.

Installation (ich setze gewisse Grundkenntnisse in Linux voraus, hier z.B. mal ein paar Basics)

  • Octopi installieren (z.B. mit Hilfe dieses Videos von Tom Sanladerer)
    • Expand Filesystem
    • Internationalisierung von Raspian respektive Octopi
    • Passwort des UNIX Benutzers pi neu vergeben
    • Raspberry Pi Kamera aktivieren
      • Diese vier Schritte kann man via Putty mit folgender Oberfläche anpassen
        sudo raspi-config
  • TouchUI über den Pluginmanager von Octopi installieren
  • Um den Touch Screen lauffähig zu bekommen bin ich nach folgender Anleitung vorgangen
    • Für das oben genannte Display muss das „Official Rapis Display“ in die xorg.conf eingetragen werden
    • Des Weitern musste ich den Kernel akutalisieren
    • Abschließend wurde noch der Touch Screen kalibriert
  • Damit die Kamera auch ihr volles Potenzial ausschöfpen kann habe ich mittels Putty noch folgende Schritte ausgeführt (hauptsächlich wird damit die Framerate angepasst)
    • cd /root/bin sudo nano webcamd 
    • Suche nach folgendem Inhalt: camera_raspi_options="-fps 10" 
    • Ich habe die Zeile wie folgt angepasst: camera_raspi_options="-fps 30 -awb off -sh 50 -ex auto -quality 100" 
    • Speichere die Datei mit STRG + O und dann STRG + X um nano zu beedenen
    • Reboot des Systems mit: sudo reboot 

Ich reiche die Tage noch Bilder des Aufbaus nach.

Webviewer für Konstruktionsdaten

Ich arbeite an mehreren Geräten und mein CAD Programm Inventor ist z. B. nur auf meinem stationären Tower-PC installiert.
Es bestand daher der Bedarf eine unabhängige Lösung zu finden und bei der Suche bin ich dabei auf die Webseite www.sharecad.de gestoßen.
Diese Seite bietet online an eine ganze Menge an Formaten betrachten zu können, ohne das jeweilige Tool auf dem Gerät installieren zu müssen.
Nach wenigen Tests war klar, diese Seite kommt in die Favoriten und meine Suche war beendet.

Folgende CAD Formate sind unterstützt: AutoCAD® DWG, DXF, DWF, HPGL, PLT
Vektorformate : PDF, SVG, CGM, EMF, WMF
3D Formate: STEP, STP, IGES, IGS, BREP, STL, SAT (ACIS®)
Rasterformate: PNG, BMP, JPG, GIF, TIFF, TGA, CAL
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