Powerbox für WS2812B LEDs

Aufgrund des fortwährenden Dranges ein Projekt mit WS2812B LEDs umzusetzen, kam mir die Idee, dass Bobby-Car meiner Tochter ein bisschen „aufzuhübschen“ 🙂
Ob Sinn oder Unsinn darf jeder selber entscheiden, aber es war ein tolles Projekt und ich konnte meine gesteckten Ziele erreichen.

Aufgabenstellung

Welche Aufgaben galt es also zu bewältigen?

  • Portable muss es sein
  • Auf Basis von Arduino
  • Einfache Steuerung
  • Versorgt durch vier AA Eneloop Batterien

Stückliste

BaugruppeAnzahlBeschreibungLinkEinzelpreis (Euro)Summe (Euro)
Powerbox13D gedrucktes Gehäuse3D-Druck--
1Arduino NanoGearbest-4,00
110V 330uf KondensatorBestand--
1300 Ohm Widerstand Bestand--
1Div. KabelBestand--
1LochrasterplatineGearbest-1,50
1Vierach AA BatteriehalterGearbest-1,00
1Ein-/AusschalterBestand--
1DrucktasterBestand--
2M3 x 5mm SchraubenBestand--

Gehäuse

So entstand das Gehäuse mittels Inventor und dem geliebten Messschieber.

Die STL-Dateien könnt ihr auf Thingiverse herunterladen.

Code

Innerhalb von Arduino 1.8.2 entstand folgender Code. Nichts weltbewegendes, aber es kann über einen Knopf über eine Case-Abfrage der Modus geändert werden. Aktuell habe ich mal 6 verschiedene Abfolgen umgesetzt.

Endprodukt

Ein Schaltplan habe ich momentan keinen, aber wenn Bedarf besteht (Kommentare oder Kontaktforumular), dann werde ich diesen nachreichen. Mit Google findet man dazu aber genügend Anregungen.

Ausblick

Um die ganze Einheit wirklich unabhängig des Ortes verwenden zu können, habe ich bereits einige ESP8266 bestellt. Damit kann ich dann die Farben mittels App / Webinterface (da bin ich noch nicht sicher) steuern.
Außerdem werde ich das ganze noch etwas kompakter konstruieren um weniger Platz zu benötigen.

 

Baubericht „ZAL“ – Zinn-Dampfabzug Lötstation

Wer kennt es nicht? Die neuen ESCs wollen gelötet werden, die Lipos schreien nach neuen XT60 Steckern oder die Platine für das nächste Projekt will bestückt werden. Ich empfand die dabei entstehenden Dämpfe bisher nicht als störend, aber man liest immer wieder, dass diese giftig sind.
Ich bin bei meiner Recherche auf den Artikel von Hr. Dr. Bernhausen gestoßen. Beim durchlesen wurde mir auch klar, warum ich bei einer längeren Lötsession ein leichtes Kratzen im Hals verspürte und manchmal auch Kopfweh bekam.

Materialliste (BOM)

Einige Teile hatte ich bereits vorliegen und daher werden diese mit Bestand gekennzeichnet. Es sollte aber alles ohne weitere Probleme im Internet oder beim örtlichen Händler zu finden sein.

BaugruppeAnzahlBeschreibungLinkEinzelpreis (Euro)Summe (Euro)
Mechanik
1Grundplatte aus Holz 400 x 300 x 18 mmBestand-4,00
4Flexibler Wasser-/Öl-/Luftschlauch aus KunststoffAmazon-4,00
1Universal AktivkohlefilterAmazon-10,00
4KrokodilklemmenAmazon-3,20
4M3 x 40 mm SchraubenBestand--
2M3 x 20 mm SchraubenBestand--
4M2 x 5 mm SchraubenBestand--
4Holzschrauben 3x16 mmBestand--
6M3 SicherungsmutternBestand--
Elektrik
4ARCTIC F8 PWM PST LüfterAmazon7,9031,60
1Lochraster-Platine 70x50 mmBanggood-10,00
1Arduino Nano V3.0Amazon-3,40
10.96" OLED DisplayAmazon-10,00
1Mosfet IRLIZ44NBestand--
110K WiderstandBestand--
150K DrehpotentiometerBestand--
1DC-BuchseBestand--
112V 1A Netzteil (altes Festplattennetzteil)Bestand--
1Stifleisten für Arduino und OLED DisplayBestand--
Druckteile
4Abdeckungen / Halter für die SchläucheThingiverse--
1Gehäuse für ZAL BasisstationThingiverse--
1Deckel für Gehäuse ZAL BasisstationThingiverse--
1LüfterrahmenThingiverse--
1LüfterabdeckungThingiverse--
2Schaniere LüfterrahmenThingiverse--

Aufbau

Der Aufbau ist relativ einfach, wenn man sich die Bilder anschaut.

Ein paar Worte dazu:

  • Die Maße der Grundplatte kann nach Belieben angepasst werden.
  • Für die Befestigung habe ich verschiedene Varianten getestet. Am Besten funktionierte die Variante vier Löcher mit einem 12 mm Holzbohrer zu bohren und dort die Schläuche einzudrehen.
  • Die Gehäusemaße der ZAL Basisstation ist auf die unten erwähnte 70 x 50 mm Lochrasterplatine angepasst. Wenn das gedruckte Gehäuse vorliegt und die Platine eingelegt ist, ergeben sich daraus die Postionen der einzelnen Bauteile.

Druckdaten

Die Druckdaten gibt es auf Thingiverse. Sie wurden von mir mittels Inventor erstellt und bei Bedarf stelle ich auch die .ipt-Dateien zur Verfügung.

Steuereinheit / Platine

Die Platine ist ein erster Wurf und ich arbeite noch daran eine ätzbare Version zu erstellen, welche dann nur noch mit den Bauteilen bestückt werden muss.
Wer aber direkt schon mit dem Nachbauen beginnen möchte, der darf sich gerne an dem Platinenlayout, welches ich mittels Fritzing erstellt habe, bedienen.

Hinweis: Es müssen ein paar Löcher der Platine aufbebohrt werden. Das betrifft die DC-Buchse sowie das Potenziometer.

Lüftergehäuse

Das Lüftergehäuse ist relativ einfach aufgebaut und wichtig bleibt eigentlich nur zu erwähnen, dass ich die Lüfter mittels Kabelbindern verbunden habe.

Code

Zum Code möchte ich vorab direkt erwähnen das dieser nicht völlig aus meinen Händen stammte. Als Basis habe ich mich bei we-mod-it.com bedient. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für dessen Bereitstellung! Meinerseits wurde der Code etwas angepasst um die Funktion zu grafischen Anzeige auf dem OLED-Display erweitert.

Ein paar Worte zu dem Code:

  • Bitte ladet die unten genannten Bibliotheken (Zeile 12-16), da es ansonsten zu Kompilierungsfehlern kommt.
  • In meiner Adafruit_SSD1306 Library habe ich das Bootlogo angepasst. Wer das ebenfalls machen möchte kann sich hier dazu belesen.

Ergebnis

Zum Schluss noch ein paar Bilder, welche die fertige Station zeigen und eigentlich bleibt mir nur zu sagen „Viel Spaß beim nachbauen!“.