Valentinstag Geschenk aus dem 3D Drucker

Ich habe zu Weihnachten ein DIY Kit für den Bau eines LED Herzes von meinem Kumpel Ossilampe bekommen. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal dafür bedanken 🙂
Es hat viel Spaß gemacht das Kit zu löten und ein bisschen zu dokumentieren.

Damit war es dann aber nicht getan, denn ich hatte mir vorgenommen ein Gehäuse dafür zu konsturieren und dann auch entsprechen anzufertigen. Welcher Anlass bietet sich für ein LED Herz denn mehr an als der Valentinstag? Genau, keiner!

Ich begann also mit der Planung und der Konstruktion in CAD, damit ich die entsprechenden Teile drucken und auch fräsen konnte. Heraus kam folgendes Objekt und darauf bin ich sehr stolz, denn durch das Filament in Bronze Gold sowie die gefrästen Herzen aus Plexiglas, sieht das Endprodukt schon sehr edel aus.

Die Dateien und Informationen zum nachbauen findet ihr auf Thingiverse.

Transportbox für den Graupner Alpha 110Q

Der Graupner Alpha 110Q ist ein wirklich feines Gerätchen. Klein, kompakt und einfach zu bedienen. Leider ist er auch recht filigran und daher nicht für den ungeschützten Transport in einem Rucksack geeignet. Für mich war somit schnell klar, dass eine Transportbox her muss und daher schaute ich mich auf Thingiverse und Co. ein wenig um. Leider waren bis dato keine passenden Lösungen zu finden und daher zeichnete ich mir mittels CAD selber eine Transportbox.

Zeitweise gab es die Box auch auf Thingiverse zum Download, aber es wurde einiges an „Schabernack“ damit getrieben. Lange Rede kurzer Sinn, sie wurde verkauft, obwohl dies laut Lizenz untersagt war. Das hat mich seinerzeit echt geärgert, da es bei dem entsprechenden Menschen kein Verständnis zu diesem Thema gab. Ergo habe ich die Daten wieder entfernt.
Mittlerweile erreichen mich aber unzählige Nachrichten mit der Bitte die Daten bereitzustellen und diesen ganzen Personen möchte ich das nicht mehr verwehren.

Ab sofort befinden sich die Daten wieder auf Thingiverse zum Download.
Bitte beachtet die Lizenz und verhaltet euch so, wie ihr es von anderen Personen auch erwartet.

Neue Sicht auf den Prusa i3 MK2

Schon eine ganze Weile hat es mich gereizt meinem 3D Drucker ein Touch Display zu spendieren, aber irgendwie fand sich bis dato nichts passendes.
Bedingt dem Ableben meiner Raspberry PI V1 Kamera, welche an dem Raspberry PI 2 lief, war der Anstoß gegeben.

Es entstand also folgende Bestellung bei Amazon:

Da mittlerweile alles angekommen ist und es losgehen kann dokumentiere ich mal meine Schritte, denn es war nicht ganz so tivial, dass Display inkl. Touch Funktion sowie das TouchUI zum arbeiten zu bewegen.

Installation (ich setze gewisse Grundkenntnisse in Linux voraus, hier z.B. mal ein paar Basics)

  • Octopi installieren (z.B. mit Hilfe dieses Videos von Tom Sanladerer)
    • Expand Filesystem
    • Internationalisierung von Raspian respektive Octopi
    • Passwort des UNIX Benutzers pi neu vergeben
    • Raspberry Pi Kamera aktivieren
      • Diese vier Schritte kann man via Putty mit folgender Oberfläche anpassen
        sudo raspi-config
  • TouchUI über den Pluginmanager von Octopi installieren
  • Um den Touch Screen lauffähig zu bekommen bin ich nach folgender Anleitung vorgangen
    • Für das oben genannte Display muss das „Official Rapis Display“ in die xorg.conf eingetragen werden
    • Des Weitern musste ich den Kernel akutalisieren
    • Abschließend wurde noch der Touch Screen kalibriert
  • Damit die Kamera auch ihr volles Potenzial ausschöfpen kann habe ich mittels Putty noch folgende Schritte ausgeführt (hauptsächlich wird damit die Framerate angepasst)
    • cd /root/bin sudo nano webcamd 
    • Suche nach folgendem Inhalt: camera_raspi_options="-fps 10" 
    • Ich habe die Zeile wie folgt angepasst: camera_raspi_options="-fps 30 -awb off -sh 50 -ex auto -quality 100" 
    • Speichere die Datei mit STRG + O und dann STRG + X um nano zu beedenen
    • Reboot des Systems mit: sudo reboot 

Ich reiche die Tage noch Bilder des Aufbaus nach.

Ein Druckergehäuse für meinem Prusa i3 (Samelladrucker)

Ich möchte euch hier einen kleinen Baubericht meines neuen Druckergehäuses für den Samelladrucker zur Verfügung stellen

Anfangs habe ich mich auf dieses Gehäuse eingeschossen, aber mangels Werkzeug (keine Oberfräse im Zugriff) habe ich mich weiter umgeschaut und bin auf einen Ikeahack in Facebook gestoßen. Diese Hacks finde ich immer sehr interessant und ich steh wirklich darauf! Fragt meine Frau… Ikea lässt sich super hacken (z.B. bekam unsere Katze so ein Katzenklo, welches schön versteckt in einem Schrank untergebracht ist… aber zurück zum eigentlichen Thema!

Für den Hack benötigt ihr folgende Teile von Ikea:

Den Zusammenbau der einzelnen Schränke ist ganz Ikea like und daher gibts dazu nur ein paar Fotos.

Die erste kleine „Hürde“ war die Verbindung beider Schränke. Nach ein paar Gedanken kam ich auf die Idee zwei Multiplex-Platten zu besorgen und diese von oben bzw. unten an die Schränke zu schrauben.
Der Schritt ist auch wenig spektakulär, aber macht optisch einiges her und ich steh auf Multiplex Birke!

Um die ganze Sache dann auch noch halbwegs luftdicht zu verschließen musste ich mit etwas Silikon die einzelnen Fugen abdichten und das ganze trocknet dann bis zum nächsten Abend. Der erste „Bautag“ war somit abgeschlossen.

Am nächsten Abend durfte der Samelladrucker dann das erste Mal sein neues Heim betreten. Leider waren seine Füße etwas zu lange und so musste die Freundin Stichsäge ran.
Künftige Wartungsarbeiten sollten nicht stressig werden und daher wurden die notwendigen Kabel verlängert.

Filamentzufuhr ist das nächste Stichwort und dabei habe ich auch gleich die Türe angebracht.

Da ich die LED-Beleuchtung nicht einfach einbauen wollte wurde das erst mal getestet.

Die ganzen groben Arbeiten waren somit abgeschlossen und es ging weiter mit der Verkabelung des LCD Displays. Ich wollte dieses unbedingt aus dem Gehäuse haben! Nur so kann ich den Druckraum bei eventuell notwendigen Eingriffen geschlossen halten.
Ich bin schon etwas stolz darauf, dass gleich auf Anhieb alle Lötstellen gepasst haben, aber machen werde ich das nie wieder
Achso… gedruckt habe ich davor noch dieses schicke Gehäuse.

Es war mir wichtig eine gute Ausleuchtung im Druckraum zu haben und daher habe ich mir noch 8 Winkel ausgedruckt. Diese ermöglichen es die einzelnen LED Elemente in einem 45-Grad-Winkel in Mitte des Gehäuses abstrahlen zu können.

DAS WARS! Ich habe fertig! Hier steht jetzt mein neuer Schatz und arbeitet glücklich vor sich hin…